Der 21. Mai wurde von der UNESCO (Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur) zum Welttag der kulturellen Vielfalt ausgerufen. Das Humboldt-Gymnasium mit seinen Schülerinnen und Schülern aus 52 Nationen (basierend auf unserer Datenbank) schließt sich mit Verweis auf unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung dem Kerngedanken der UNESCO an:
„Als Quelle des Austauschs, der Innovation und der Kreativität ist kulturelle Vielfalt für die Menschheit ebenso unverzichtbar wie die biologische Vielfalt für die Natur. In diesem Sinne ist sie das gemeinsame Erbe der Menschheit und sollte zum Wohle heutiger und künftiger Generationen anerkannt und gewürdigt werden.“
Eine solche Würdigung bedarf eines festen Fundaments in Form von Anerkennung, Akzeptanz und gegenseitigem Respekt – Werte, die wir am Humboldt-Gymnasium tagtäglich fächerübergreifend vorleben. Stellvertretend dafür möchten wir Ihnen gerne Arbeitsergebnisse von Schülerinnen und Schülern der 10. Klasse vorstellen, die sich aktuell im Philosophieunterricht mit Fragen interkultureller Verständigung und Toleranz beschäftigen.
Ganz im Geiste unseres Namensgebers arbeiten wir beständig daran, „die Grenzen, welche Vorurteile und einseitige Ansichten aller Art feindselig zwischen die Menschen gestellt [haben], aufzuheben“. Humboldt glaubte fest daran, dass die Menschheit mithilfe von Bildung „ohne Rücksicht auf Religion, Nation und Farbe“ friedlich miteinander leben könne.
Zweifelsohne ein hohes Ideal – aber eines, für das es sich zu kämpfen lohnt, nicht nur an einem Tag.
Quellen
• UNESCO – Glossary
• von Humboldt, Wilhelm: Über die Kawi-Sprache auf der Insel Java, Berlin 1839.
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