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Elternarbeit am Humboldt-Gymnasium Düsseldorf

 

Diese Seite ist als Informations- und Kommunikationsplattform von Eltern für Eltern und alle Interessierten des Humboldt-Gymnasiums Düsseldorf gedacht. Allgemeine Informationen zum Thema Elternmitwirkung hat Ihnen die Schulleitung zusammengestellt.

Die online Plattformen sind universell und immer verfügbar, aber sie ersetzen niemals die direkte und persönliche Kommunikation unter uns Eltern. Nutzen Sie deshalb die Elternabende und -stammtische sowie die zahlreichen Veranstaltungen des Humboldt-Gymnasiums zum Austausch mit den anderen Eltern. Da Kommunikation keine Einbahnstraße ist, freuen wir uns über Ihr Feedback, Ihre Fragen und Anregungen, aber auch Ihre redaktionellen Beiträge. Sie sind herzlich eingeladen, aktiv mitzumachen!

Das Mentorenprojekt MentForMigra

Kerngedanke 2015 wurde das Mentorenprojekt am Humboldt-Gymnasium mit dem Ziel gegründet, den Nachteil für gymnasialgeeignete und gymnasiale Schüler*innen mit Einwanderungsgeschichte (Mentees) auszugleichen, deren Eltern noch Sprachbarrieren haben, indem deutschsprachige Eltern mitwirkender Gymnasien die Mentees als ehrenamtliche Mentor*innen unterstützen. Inzwischen engagieren sich in Düsseldorf, im Kreis Viersen und im Rhein-Kreis Neuss weit über 150 ehrenamtliche Mentor*innen zum Teil als Mentoren-Tandems für ihre Mentees.

Ausbildung interessierter Mentor*innen Interessierte Mentor*innen werden in zwei kompakten Abendveranstaltungen über die ehrenamtliche Tätigkeit als Mentor*innen informiert und erhalten als Mentor*innen sowohl eine einmalige abendliche Fortbildung zur interkulturellen Sensibilisierung als auch regelmäßig die Möglichkeit zum offenen Austausch mit anderen Mentor*innen sowie die Gelegenheit zur kollegialen Fallberatung. Mentor*innen legen ein erweitertes Führungszeugnis vor.

Vermittlung projektgeeigneter Mentees Über die Projekteignung der Schüler*innen entscheiden ihre Klassenleitungen. Es werden überwiegend gymnasialgeeignete Viertklässler*innen als projektgeeignete Mentees vorgeschlagen. Das Matching der Mentees mit den Mentor*innen erfolgt so wohnortnah wie möglich. Die Vermittlung der Mentees an ihre*n Mentor*in findet mit dem Mentee im Beisein der Eltern an der Schule des Kindes statt. Der Vermittlungstermin wird angeleitet, u.U. mit Sprachmittler.

Unterstützung der Mentees Mentor*innen legen in Absprache mit ihrem Mentee und den Eltern fest, an welchem Tag pro Woche, zu welcher Uhrzeit und wo die Unterstützung der Mentees stattfindet. Mentor*innen haben Freude daran, sich durchschnittlich eine Stunde pro Woche Zeit für die Unterstützung ihres Mentees zu nehmen. Damit Mentees ihren Wortschatz zügig erweitern, lesen die Mentees täglich, notieren dies in Lese-Listen und berichten ihren Mentor*innen bei den regelmäßigen Treffen vom Gelesenen und von schwierigen Wörtern. Mentor*innen lesen bei den Treffen gemeinsam mit den Mentees, erklären schwierige Wörter und trainieren mit den Mentees das sinnerfassende Lesen. Mentor*innen unterstützen ihren Mentee bei der Anmeldung in der Stadtbücherei, beim Tag der offenen Tür, bei der schulischen Selbstorganisation, bei der Entwicklung einer positiven Arbeitshaltung und in der Stärkung ihrer Selbstwirksamkeit.

Die Mentor*innen erklären schulische Informationen für die Eltern in einfacher Sprache. Sprachmittler können bei besonderen schulischen Terminen hinzugezogen werden.

Für die Mentees und ihre Eltern sind die Mentor*innen zuverlässige Ansprechpartner*innen und vermitteln dadurch Sicherheit und Vertrauen in der anfänglichen fremden Umgebung am Gymnasium. Mentor*innen erfahren durch die Zuwandererfamilien einen tiefen Einblick in deren Familienkultur und gestalten die Integration einer eingewanderten Familie maßgeblich mit.

Mentees und ihre Eltern Mentees und ihre Eltern können aus dem europäischen Ausland, aus anderen stabilen Ländern oder aus Krisengebieten stammen. Von den Eltern der Mentees wird deutliche Eigeninitiative im Erwerb der deutschen Sprache erwartet sowie ein aktives schulisches Mitwirken. Die Mentee-Eltern werden mit ihrer wachsenden Sprachkompetenz in der Übernahme ihrer Eigenverantwortung für die schulische Unterstützung ihrer Kinder gestärkt. Viele Mentees kommen aus sozio-ökonomisch benachteiligten Familien, die für ihre Kinder einen Anspruch auf das Bildungs- und Teilhabepaket haben. Die Nutzung dieser Angebote wird durch die Schulsozialarbeit unterstützt.

Förderer Großer Dank gilt der Ilse Bagel Stiftung und der Landeshauptstadt Düsseldorf, die das Mentorenprojekt MentForMigra als Kooperationsprojekt in Düsseldorf ermöglichen.

Ansprechpartnerinnen am Humboldt-Gymnasium: Für interessierte Mentor*innen sind Frau Kettner und Frau Borchers-Oliviero Ansprechpartnerinnen. Sie bereiten interessierte Mentor*innen auf die ehrenamtliche Tätigkeit mit den Mentees vor, sie führen die Vermittlungstermine durch und stehen kontinuierlich als Beraterinnen zur Seite.

Kontakt Falls Sie Interesse daran haben, selbst Mentor oder Mentorin zu werden, wenden Sie sich bitte gerne an:

Dorothee Kettner

0157 – 88 757 292

Ersilia Borchers-Oliviero

0162 – 85 99 101

Die Klassenpflegschaft

Sie wird aus dem Kreis der Eltern einer Klasse am ersten Elternabend im neuen Schuljahr gewählt. Die Eltern der Oberstufe wählen Vertreter der einzelnen Jahrgangsstufen. Die Klassenpflegschaft dient der Zusammenarbeit von Eltern, Lehrern und Schülern und der Information und dem Meinungsaustausch über Angelegenheiten der Schule, insbesondere aber über die Unterrichts- und Erziehungsarbeit in der Klasse wie z. B.:

  • Hausaufgaben
  • Leistungsüberprüfungen
  • Schulveranstaltungen außerhalb der Schule
  • Anregungen zur Einführung von Lernmitteln
  • Erziehungsschwierigkeiten

Die gewählten Klassenpflegschaften nehmen an der Schulpflegschaft teil. Die Klassenpflegschaft tritt in der Regel einmal im Halbjahr zusammen und kann durch die Veranstaltung von Stammtischen ergänzt werden. Die Klassenlehrer und Klassenlehrerinnen können an den Sitzungen teilnehmen. Ab Klasse 7 kann die Klassensprecherin oder der Klassensprecher an den Sitzungen der Klassenpflegschaft teilnehmen.

Die Schulpflegschaft

  • wirkt in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit Lehrkräften und SchülerInnen an der Bildungs- und Erziehungsarbeit der Schule mit.
  • vertritt die Interessen der Eltern in den Mitwirkungsgremien.
  • ist ein geeignetes Diskussionsforum, um unterschiedliche Auffassungen und Interessen der Eltern abzustimmen.
  • wählt die Vertreter der Eltern für die Schulkonferenz und Fachkonferenzen.
  • kann eigene Anträge an die Schulkonferenz richten, über die dort abgestimmt wird.
  • tritt in der Regel einmal im Halbjahr zusammen.

Mitglieder sind die Vorsitzenden der Klassenpflegschaften und die von den Jahrgangsstufen gewählten Vertreterinnen und Vertreter. An den Sitzungen können auch ihre Stellvertreter/innen mit beratender Stimme teilnehmen. Schulleitung und Schülervertreter nehmen beratend an den Sitzungen teil.

Die Schulkonferenz

  • ist das oberste Mitwirkungsgremium der Schule.
  • setzt sich drittelparitätisch aus Vertretern der Schulpflegschaft, der Lehrerkonferenz und des Schülerrates zusammen.
  • berät in grundsätzlichen Angelegenheiten der Schule und vermittelt bei Konflikten innerhalb der Schule.
  • hat umfassende Gestaltungs- oder Zustimmungsrechte in schulischen Angelegenheiten und kann dazu Grundsätze, Vorschläge oder Stellungnahmen verabschieden.
  • wählt den Schulleiter oder die Schulleiterin.

Die Fachkonferenzen

  • setzen sich aus den Lehrern eines Unterrichtsfaches, den Schülervertretern und den Elternvertretern zusammen, die in der Schulpflegschaft aus der Elternschaft vorgeschlagen und gewählt werden.
  • behandeln insbesondere Fragen der Lerninhalte und Lernmaterialien.

Die Arbeitskreise

Schule gestalten geht alle Eltern an. Im Rahmen von Arbeitskreisen, an denen alle interessierten Eltern, Lehrer und Schüler teilnehmen können, werden verschiedene aktuelle Themen aufgegriffen und in die Schulpflegschaft eingebracht. Die Arbeitskreise bieten allen Eltern ohne Mandat die Möglichkeit, aktiv die Arbeit der Schule zu unterstützen.