Humboldt-Gymnasium Innenhof

Praktika  &  Social Day

Seit Jahren sind am Humboldt-Gymnasium das Betriebs- und Sozialpraktikum sowie der Social Day etabliert.


Betriebspraktikum in der Jahrgangsstufe 10 (EF)

Das Betriebspraktikum soll unseren Schülerinnen und Schülern als wichtiger Bestandteil der Studien- und Berufswahlorientierung am Humboldt-Gymnasium Orientierungshilfe für das Berufsleben sein und Einblicke in die Arbeitswelt geben, die heute auf Grund des sozialen, wirtschaftlichen und technischen Wandels immer komplexer wird. Das Betriebspraktikum bietet den einzelnen Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, sich ein Bild über den Arbeitsalltag, dessen Anforderungen, Aufstiegschancen und das berufliche Umfeld zu machen und sich gleichzeitig darüber zu informieren, ob denn der vermeintliche "Traumberuf" tatsächlich der richtige ist. Insofern sollen die Schülerinnen und Schüler das Praktikum als Weiterführung des mit der Potenzialanalyse in Klasse 8 begonnenen Projekt der Berufswahlorientierung verstehen, das durch die Implementation in die Fachcurricula immer wieder thematisiert wurde und nun – ähnlich wie im dreiwöchigen Sozialpraktikum in Klasse 9 – im richtigen Leben "vor Ort“ erlebt werden soll.

Von Seiten des Kollegiums begleitet Herr Lipka das Praktikum als Praktikumsleiter, jeder Schülerin/jedem Schüler ist darüber hinaus eine Lehrkraft zugeordnet, die während des Praktikums Kontakt mit der Schülerin/dem Schüler hält und sie/ihn auch mindestens einmal vor Ort besucht.
Das Schülerbetriebspraktikum findet am Humboldt-Gymnasium in der Einführungsphase in den letzten drei Wochen vor den Zeugnissen zum Halbjahr statt.

Im Rahmen des Praktikumsbesuchs wird sich die betreuende Lehrkraft vor Ort davon überzeugen, dass die Schülerin/der Schüler im Betrieb ihren/seinen Pflichten angemessen nachgekommen ist und die ihr/ihm übertragenen Aufgaben gewissenhaft ausgeführt hat. Auch zur Zufriedenheit des Betreuers  über den Umgang der Schülerin/des Schülers mit Kolleginnen und Kollegen, Vorgesetzten und Kundinnen und Kunden wird die die betreuende Fachlehrkraft erkundigen und dies in die Bewertung des Praktikumsberichts einbeziehen.

Der Praktikumsbericht selbst soll zeigen, dass sich die Schülerin/der Schüler mit dem erlebten Berufsfelds auseinandergesetzt hat und deutlich machen, inwiefern dieses Berufsfeld für die eigene Biographie eine Option sein könnte. 

Die Teilnahme am Praktikum wird über eine entsprechende Zeugnisbemerkung auf dem Abschlusszeugnis der Jahrgangsstufe EF dokumentiert, je nach Qualität des Berichts und des Eindrucks vor Ort sind folgende Beurteilungen möglich, die durch die betreuende Lehrkraft erfolgen:
XY hat mit sehr guten Erfolg am Schülerbetriebspraktikum teilgenommen.
XY hat mit guten Erfolg am Schülerbetriebspraktikum teilgenommen.
XY hat am Schülerbetriebspraktikum teilgenommen.
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Sozialpraktikum in der Jahrgangsstufe 9

Das Sozialpraktikum findet jedes Jahr für Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs statt. Insgesamt ist ein Rahmen von drei Wochen angesetzt, wobei die letzten beiden Tage Auswertungstage sind. Ziel des Sozialpraktikums ist die Begegnung mit Menschen, die auf die Hilfe anderer angewiesen sind. Es sollen Erfahrungen mit deren Lebenssituationen und -umständen ermöglicht werden. Frau Otto-Hamada ist für die Organisation und Durchführung verantwortlich.

Informationen zum zeitlichen Ablauf des Sozialpraktikums

Vorbereitungsstunden und Auswertungstag

Allgemeine Informationen zum Sozialpraktikum am Humboldt-Gymnasium


Informationen zum zeitlichen Ablauf des Sozialpraktikums

Das Sozialpraktikum findet parallel zum Betriebspraktikum in den drei Wochen vor den Halbjahreszeugnissen statt. Am Mittwoch der letzten Praktikumswoche liegt der Auswertungstag. Am Donnerstag, dem letzten Tag des Praktikums, gehen die Schülerinnen und Schüler noch mal in die Einrichtungen, um sich zu verabschieden. Am Freitag gehen sie dann wieder normal zur Schule und erhalten wie alle anderen ihre Halbjahreszeugnisse.

Vorbereitungsstunden und Auswertungstag

Eine erste Vorbereitung auf das Sozialpraktikum findet in einer Doppelstunde in jeder neunten Klasse bereits  im September vor dem Praktikum statt. Die Schülerinnen und Schüler erhalten erste wichtige Informationen mit dem Hinweis, sich rechtzeitig um einen Praktikumsplatz zu kümmern.

Eine zweite Vorbereitung auf das Sozialpraktikum findet in einer Doppelstunde – dieses Mal allerdings für alle neunten Klassen gemeinsam in der Aula statt. Es wird primär um Organisatorisches gehen. Jede Schülerin/jeder Schüler wird eine Mappe mit den wichtigsten Informationen erhalten. Gleichzeitig geht es um die Feststellung, wie viele Schülerinnen und Schüler bis dahin bereits einen Praktikumsplatz gefunden haben bzw. noch Hilfe bei der Suche benötigen. Es wird einen Auswertungstag geben, der der Aufarbeitung sowie Reflexion des Erlebten gilt. Die professionelle Begleitung an diesem Tag erfolgt für jede neunte Klasse durch einen Sozialpädagogen. Einer der beiden Klassenlehrerinnen bzw. Klassenlehrer ist ebenfalls anwesend.

Allgemeine Informationen zum Sozialpraktikum am Humboldt-Gymnasium


Was ist ein Sozialpraktikum?

Um soziales Nachdenken und Handeln der Schülerinnen und Schüler sowie zu eigenem Engagement anzuregen, versucht die Schule die Jugendlichen drei Wochen lang aus ihrem Schulaustag herauszuholen und sie neue Wege auch emotionalen und praktischen Lernens gehen zu lassen. So ermöglicht das Sozialpraktikum Lernen durch Erleben. Darüber hinaus bietet es Einblicke und Erfahrungen in Lebensbereiche und Lebenssituationen außerhalb des Alltagslebens der Jugendlichen in primär diakonisch-karitativen und sozialen Aufgabenfeldern. Ziel des Praktikums ist es,


Wie wird das Sozialpraktikum am Humboldt-Gymnasium durchgeführt? 

  1. Information der Schülerinnen und Schüler durch die Ansprechpartnerin für das Sozialpraktikum. Die Schülerinnen erhalten einen Brief für die Einrichtungen sowie einen Rückmeldebogen. Die Eltern erhalten eine Infomail über das Sozialpraktikum.

  2. Erste Vorbereitungsstunde mit den Kooperationspartnern, die unter anderem konkrete Tipps geben in Bezug auf geeignete Praktikumsplätze und die Suche danach.

  3. Selbständige Suche der Schülerinnen und Schüler bei den Einrichtungen.

  4. Abgeben der Rückmeldeformulare bei den jeweiligen Klassenlehrern, die sie, wenn sie vollständig sind, an die Ansprechpartnerin für das Sozialpraktikum weiter leiten.

  5. Zweite Vorbereitungsstunde, Ausräumen von Problemen, Ängsten und Befürchtungen, Ausstattung mit einer Infomappe zum Anfertigen des Praktikumsberichts etc.

  6. Anfertigung der Listen des Sozialpraktikums der einzelnen Klassen, damit die Klassenlehrer einen Überblick haben und ihre Besuche bei den Schülerinnen und Schülern vorbereiten können.

  7. Beginn des dreiwöchigen Praktikums

  8. Die Praktikantinnen und Praktikanten werden in der Regel einmal während ihres Praktikums von einem ihrer Klassenlehrerinnen/Klassenlehrer besucht.

  9. Ein Auswertungstag mit unseren Kooperationspartnern, wobei ein Sozialpädagoge jeweils eine neunte Klasse betreut und auch eine Klassenlehrerin/Klassenlehrer anwesend ist, hilft den Schülerinnen und Schülern bei der Verarbeitung ihrer vielfältigen neuen Erfahrungen.

  10. Alle Schülerinnen und Schüler schreiben einen Praktikumsbericht, der neben den Rückmeldungen aus den Einrichtungen Grundlage dafür ist, welche Bewertung auf dem Zeugnis des zweiten Halbjahres unter der Rubrik „außerunterrichtliches Engagement“ erscheint. Teile von Praktikumsberichten sind auch immer Bestandteil des Jahrbuchartikels über das Sozialpraktikum. zurück


Was ist bei der Auswahl eines Praktikumplatzes zu beachten?

Das Sozialpraktikum soll kein zweites Berufspraktikum sein. Es findet statt, da es gerade heute wichtiger denn je ist, dass Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit gegeben wird, Menschen in unserer Gesellschaft zu begegnen, die auf die Hilfe anderer angewiesen sind. Es sollen Erfahrungen mit deren andersartigen Lebenssituationen- und umständen gemacht werden, die die Schülerinnen und Schüler heute so in ihrer Lebenswelt nicht machen.

Unsere Kooperationspartner teilen in der ersten Vorbereitungsstunde unter anderem nachstehendes Infoblatt aus, das kein Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Es soll noch einmal deutlich gemacht werden, welche Bereiche eigentlich zur sozialen Arbeit gehören und deshalb für ein soziales Praktikum in Frage kommen.

Sozialpraktikum aber wo?

Das Wort sozial (von lat. socius „gemeinsam, verbunden, verbündet“) bezeichnet wechselseitige Bezüge als eine Grundbedingung des Zusammenlebens, insbesondere des Menschseins (der Mensch als soziales Wesen). Es taucht in mehreren Bedeutungen auf. Sozial bedeutet in der Regel „zur Gruppe gerichtet“.

In der Umgangssprache bedeutet „sozial“ den Bezug einer Person auf eine oder mehrere andere Personen; dies beinhaltet die Fähigkeit (zumeist) einer Person, sich für andere zu interessieren, sich einfühlen zu können, das Wohl Anderer im Auge zu behalten (Altruismus) oder fürsorglich auch an die Allgemeinheit zu denken. Aber es bedeutet auch, anderen zu helfen und nicht nur an sich selbst zu denken.

Einige Berufsfelder der SOZIALEN ARBEIT:

  • •  Altenarbeit

  • •  Arbeit mit Asylbewerbern und Flüchtlingshilfe

  • •  Beratung bei Abhängigkeitserkrankungen

  • •  Berufsbetreuer für die Betreuung von Menschen mit körperlichen, geistigen oder seelischen
       Behinderungen  

  • •  Erlebnispädagogik

  • •  Erwachsenenbildung

  • •  Familienberatung

  • •  Freizeitpädagogik

  • •  Frühförderung

  • •  gemeindliche Kinder- & Jugendarbeit

  • •  Hilfen zur Erziehung

    • •  Erziehungsberatung

    • •  Soziale Gruppenarbeit

    • •  Erziehungsbeistand und Betreuungshelfer

    • •  Vollzeitpflege

    • •  Heimerziehung und Betreutes Wohnen

  • •  Jugendberufshilfe

  • •  Jugendgerichtshilfe

  • •  offene Kinder- und Jugendarbeit

  • •  internationale Jugendarbeit

  • •  Schuldnerberatung

  • •  Schullaufbahnberatung

  • •  Schulsozialarbeit

  • •  Sonderpädagogik

  • •  Sexualpädagogik

  • •  Streetwork


Die Einrichtungen sollten, wenn möglich, gemeinnützig sein. Ein Praktikum in einer Arztpraxis ist für dasBetriebspraktikum durchaus geeignet, nicht aber im Rahmen des Sozialpraktikums. Der Praktikumsplatz sollte idealerweise in Düsseldorf oder der näheren idealerweise in Düsseldorf oder der näheren Umgebung gesucht werden, da die Praktikantinnen und Praktikanten von ihren Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern besucht werden sollten. zurück


Wie wird das Sozialpraktikum bewertet?

Die Schülerinnen und Schüler erhalten am Ende der neunten Klasse auf ihrem Zeugnis eine Bemerkung unter der Rubrik „außerunterrichtliches Engagement“, die in drei Abstufungen erteilt wird. Als Grundlage hierfür werden in der Regel von den Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern der neunten Klasse der jeweilige Praktikumsbericht sowie vor allem die Rückmeldung der Praktikumseinrichtung genommen. Die Schülerinnen und Schüler sollten sich unbedingt ein kurzes Zeugnis der Praktikumsstelle ausstellen lassen. Dies kann später zusammen mit der Urkunde, die jede Schülerin/jeder Schüler erhält, bei Bewerbungen von Bedeutung sein. In der Urkunde wird der Name der Schülerin/des Schülers, die konkrete Einrichtung, in der das Praktikum absolviert wurde mit Datum genannt sowie die Ziele des Praktikums noch einmal aufgeführt, darauf hingewiesen, dass am Ende des Praktikums ein Auswertungstag stand, an dem die gesammelten Erfahrungen gemeinsam reflektiert und ausgewertet wurden. Die Urkunde ist sowohl von der Schulleitung als auch von den Vertretern der beiden Kooperationspartner unterschrieben. zurück

Praktikumsberichte aus den Jahren 2015 bis 2018

Einige Praktikumsberichte von Schülerinnen und Schülern aus den jeweiligen neunten Klassen, die in den Jahren 2015 bis 2018 im Jahrbuch des Humboldt-Gymnasiums erschienen sind, mögen einen Eindruck davon vermitteln, wie das Sozialpraktikum auf sie gewirkt hat. zurück

Social Day in der Jahrgangsstufe 8

Soziales Engagement? In den eigenen Traumberuf hineinschnuppern? Spenden für einen guten Zweck sammeln? Etwas für die eigene Schule erwirtschaften?

Dafür braucht man nicht mehrere Aktionen oder Wochen, die alljährige Teilnahme unserer Schülerinnen und Schüler des achten Jahrgangs am Social Day lässt sie genau das innerhalb eines Tages erreichen. Die Schülerinnen und Schüler suchen sich einen Arbeitsplatz für einen Tag, der gerne da sein kann, wo sie einmal vielleicht arbeiten möchten, werden dafür vom Arbeitgeber fair bezahlt und spenden 50% des Gehaltes an mehrere Spendenziele des Jugendringes. Die restlichen 50% des Gehalts erhalten sie als Spende für das Humboldt-Gymnasium.

Seit vielen Jahren ist der „Social Day“ eine Institution am Humboldt-Gymnasium, seit 2017 unter der Leitung von Frau Krieger. Viele verschiedene Spendenprojekte wurden dadurch bereits unterstützt und auch etwas für die Schülerinnen und Schüler erreicht: Unser Schulcafé ist seit Winter 2018 neu ausgestattet mit Möbeln, die zum Verweilen und gemütlichen Arbeiten einladen. Aber auch da gestalten wir gemeinsam noch Weiteres: farbige Loungemöbel und in Ergänzung zu den Hochtischen noch weitere Arbeits- und Essplätze für die Schüler sollen in Zusammenarbeit mit dem Förderverein ausgesucht und vom nächsten Social Day mitfinanziert werden. Hier können Sie sich einen ersten Eindruck machen.

Die alljährliche Spendenübergabe ist ein Highlight für die Schülerinnen und Schüler des dann neunten Jahrgangs, die zusammen mit Frau Krieger den Scheck beim Jugendring entgegennehmen. Dabei erleben sie mit, welche Schule wieviel Geld gespendet und für sich erwirtschaftet hat und erhalten als Zeichen für ihr Engagement einen symbolischen Scheck und eine Urkunde. 

Einige Erfahrungsberichte von Schülerinnen und Schülern können einen Eindruck davon vermitteln, wie der Social Day und die Scheckübergabe auf sie gewirkt haben. zurück